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A-Tag ’08 — Die Zukunft ist heute

Inhalt

Ausgewählter Vortrag:
Begrüßung

  • 21.11.2008, 09:30–09:40 Uhr, Raum 1

    Bisher leider keine Beschreibung vorhanden.

    Unterlagen

    Transkription:

    Eva Papst:

    Schönen guten Morgen meine Damen und Herren! Ich begrüße Sie herzlich im Namen der Veranstalter zu unserem A-Tag ’08. Diesmal unter dem Titel „Die Zukunft ist heute“. Einige haben mich im Vorfeld gefragt: Was dürfen wir denn darunter verstehen? Ich hab es versucht zu erklären.

    Die Zukunft, dass ist unsere die Jugend, die Webdesigner von morgen und denen müssen wir heute möglichst viele Informationen mitgeben, damit Accessibility, Barrierearmut, die gute Usability im Web von morgen ein fixer Bestandteil ist, den man – genau wie unseren heutigen Titel – nicht mehr extra zu erwähnen braucht, damit, und das ist das eigentliche Ziel, die ewig gestrigen Fehler, die so gemacht werden im Web, damit der Zugang für manche eben nicht funktioniert, abgebaut wird. Und darum freuen wir uns ganz besonders, dass wir ein Mitveranstalter gewonnen werden konnte, der dieses Thema von gestern über heute nach morgen, also in die Zukunft, trägt, nämlich das Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend.

    Wir wollen gemeinsam heute diesen Tag mit Ihnen begehen, um dem Thema Accessibility oder Barrierearmut neue Bahn zu brechen. Damit diese Veranstaltung überhaupt stattfinden konnte, gab es und gibt es aber auch noch weitere Sponsoren, die uns durch ein Premiumpaket, das wir angeboten haben, unterstützen. Dies sind u.a. wien.at, der Webauftritt der Stadt Wien, die Firma wienfluss.net GmbH, das Bundessozialamt, das Bundeskanzleramt, die Initiative für Vielfalt gegen Diskriminierung der Europäischen Union, die Wirtschaftskammer Wien und die Firma aforms2web. Es gibt auch noch weitere Sponsoren, die uns durch ein Standardpaket unterstützt haben und nur dadurch konnte diese Veranstaltung in dem Rahmen und ohne Eintrittsgelder finanziert und auf die Beine gestellt werden. In diesem Zusammenhang möchte ich auch nicht vergessen, mich bei den Organisatoren des Organisationsteams dieser Veranstaltung zu bedanken für die viele Arbeit unter der Leitung von Eric Eggert. [Applaus]

    Für all diejenigen, die im Web schon nachgelesen haben, was sie heute erwartet, die das Programm studiert haben. Wenn Sie einen Blick in ihr Programm werfen, so werden Sie ein paar kleine Änderungen finden.

    Die erste Änderung – ich erwähne das jetzt nur der Vollständigkeit halber – ist beim Vortrag um 10:30 hier in Raum 1 über das GIS-System. Da wird statt Herrn Michael Rederer Herr Thomas Jöchler referieren. Als zweites: Beim nächsten Vortrag um 12:45 Uhr über das CMS von RIS-Kommunal ist auch ein neuer Referent: Der Herr Michael Kölbl. Und beim Vortrag um 15:40 „die 7½ Todsünden“ musste Tomas Caspers ganz kurzfristig leider absagen. Aber machen Sie sich keine Sorgen, der Vortrag fällt nicht aus. Unser der Organisator, Moderator und Vortragende Eric Eggert wird das Thema sicherlich gut abdecken können, denn er hat ja auch das Thema sogar mit kreiert.

    Bleibt mir jetzt noch Ihnen einen schönen Tag zu wünschen. Ich erwähne jetzt noch die Moderatoren. Hier im Raum 1 wird Sie Herr Klaus Miesenberger durch den Tag begleiten und im Raum 2 werden dies Eric Eggert und Martin Ladstätter tun.

    Ich wünsche Ihnen einen unterhaltsamen, informativen und schönen A-Tag ’08. Und in den Pausen wird Sie sicher viel Gelegenheit haben Ihr Know-how auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. [Applaus]

    Klaus Miesenberger:

    Geschätzte Damen und Herren! Danke Eva für die Einleitung. Ich fühle mich geehrt, die Moderation dieser Veranstaltung übernehmen zu können. Mein Name – wie gesagt – Klaus Miesenberger. Ich arbeite an der Universität Linz seit ca. 20 Jahren im Bereich barrierefreie Softwareentwicklung. Ich bin also ein Relikt aus der Vergangenheit, dass heute über die Zukunft, die heute ist, referieren wird, damit morgen Barrieren vermieden werden und wir morgen nicht wieder zurück in die Zukunft reisen müssen, um Barrieren wieder auszubessern. Es ist für die Moderation am Anfang wichtig, zu sagen, frei nach Watzlawick, der vor einigen Jahren leider verstorben ist, dass wir nicht nicht kommunizieren möchten, möchte ich Sie nicht darauf aufmerksam machen müssen, dass Sie eigentlich Ihre Mobiltelefone bereits ausgeschaltet haben sollten, damit eben unsere Vorträge nicht gestört werden. Vielen herzlichen Dank.

    Die technische Entwicklung schreitet voran, sie schreitet rasch voran. Wir haben uns entwickelt vom Faustkeil zum Mauspfeil. Wir handhaben nahezu alle Dinge in unserer Lebenswelt, alle Prozesse über diese Schnittstelle, den Mauspfeil. Er ist in alle Bereiche eingedrungen und dieser Mauspfeil und die Technik rund herum ist flexibel, adaptierbar, sie ist aber auch relativ konstant und wenn es uns gelingt, wie Frau Papst gesagt hat, dieses Interface heute relativ barrierefrei zu gestalten, dann wird es uns gelingen, dass eben die nächste Generation bzw. zukünftige Generationen integrative Prozesse haben, dass Menschen mit Beeinträchtigungen, ältere Menschen, MigrantInnen usw. an der Informationsgesellschaft teilnehmen können.

    Wenn wir in die Informationsgesellschaft kommen, wenn es die Informationsgesellschaft ist, an der wir arbeiten, dann ist Barrierefreiheit sicher ein grundlegendes Menschenrecht für diese Informationsgesellschaft. Die Expertise, die in diesem Raum vorhanden ist, zeigt, wir haben die Werkzeuge, wir haben das Wissen, wir wissen über die Methodik, wie man barrierefreie Systeme realisieren kann. Alleine die Umsetzung scheint hinterher zu hinken.

    Tags:

    Der A-Tag ’08 ist eine Veranstaltung von accessible media und dem BMGFJ