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A-Tag ’08 — Die Zukunft ist heute

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Ausgewählter Vortrag:
Der Weg zum barrierefreien CMS

  • 21.11.2008, 12:45–13:05 Uhr, Raum 1

    Im Vortrag stellt Michael Kölbl das CMS RiSKommunal vor. Er erläutert den Weg wie RiSKommual barrierefrei geworden ist und welche Probleme aufgetaucht sind und welchen Beitrag RiSKommunal für die Barrierefreiheit in Österreich liefert.

    Unterlagen

    Transkription:

    Vortrag Michael Kölbl

    Herzlich willkommen zum Vortrag „der barrierefreie Weg eines CMS-Systems am Beispiel RIS-Kommunal 3.0“.

    Mein Name ist Michael Kölbl, bin der Ersatzredner für den Herrn Stadlmann Peter bzw. den Amtsleiter Reinhard Haider, die beide leider heute einen terminlichen Konflikt hatten.

    Wer ist nun die RIS? Wir als RIS GmbH haben Firmensitz in Steyr, Oberösterreich, sind einer der Internetpioniere in Österreich, Webagentur, Internetprovider seit 1996, ein führender Anbieter von Web-Content-Management-Systemen.

    Wir haben mehr als 1.300 Portale Österreichweit bzw. in den umliegenden Nationen freigeschaltet. Unser Produktbereich ist Internet-Providing, Internet-Services, Web-Content-Management-Systeme und allgemeine Software-Entwicklung, haben auch einen Multimedia-Bereich im Bereich IPTV und Video-Streaming und arbeiten auch im E-Government-Bereich.

    Haben renommierte Eigentümer wie die Verein Telekom, eine Hypo Oberösterreich, die Telekom Austria, die Ennskraft, GameDat Oberösterreich und die Raiffeisenlandesgruppe.

    RIS-Kommunal, die Version 3.0, ist das Content-Management-System für Städte und Gemeinde. Der Weg zum RIS-Kommunal 3.0, also in der Version 3 ist damals entstanden, wie im März 2004 das E-Government-Gesetz § 1 Abs. 3 in Kraft getreten ist, wo die Umsetzung bis zum 1.1.2008 notwendig war. Wir in der RIS GmbH hatten eine Sitzung im Herbst 2005, wo das Thema Barrierefreiheit an erster Stelle lag. Unsere Entscheidung war, wie wir unser Content-Management-System erweitern. Machen wir eine einfache Version, so eine Art Zusatzmodul der Barrierefreiheit oder machen wir eine komplette Neuentwicklung? Wir sind darauf gekommen, die Eckpunkte für RIS-Kommunal Version 3.0 waren, auf Wünsche der Gemeinden auch, sie wollten ein flexibleres Design, suchmaschinenfreundlicher sollte es sein, es sollte natürlich auch geräteunabhängig, also mobile Endgeräte, und auch natürlich Browser und PC- und Mac-Unterstützung haben. Natürlich auch die Bedienbarkeit sollte verbessert werden. Und wir haben natürlich festgestellt, dass mehr als 10 Prozent der Bevölkerung in Österreich natürlich barrierefreie Webseiten benötigen. Und die neuen Technologiemöglichkeiten waren auch ein Thema.

    Die weiteren Schritte von RIS-Kommunal waren: wir suchten uns eine Partnergemeinde. In der Partnergemeinde haben wir Kremsmünster gefunden mit Herrn Mag. (FH) Reinhard Haider. Und Kremsmünster selbst tritt in Kontakt mit Frau Eva Papst im Frühjahr 2006 und der Kontakt besteht bis heute. Die Neuentwicklung von RIS-Kommunal begann Ende 2005, und bereits Ende 2006 ging Kremsmünster mit der barrierefreien Version RIS-Kommunal 3.0 online. RIS-Kommunal selbst ist bereits seit 1998 als Content-Management-System verfügbar, wo Kremsmünster auch eine Vorreiterrolle spielte.

    Welche Eckpunkte waren nun bei der Neuentwicklung für uns Ziele? Natürlich an erster Stelle die Barrierefreiheit. Wir mussten uns einmal Fachwissen aneignen bzw. was waren die gesetzlichen Vorgaben, und unser höchstes Ziel war natürlich, eine Konformität von AAA zu erreichen. Natürlich war das nächste Ziel, wie können wir die bestehende Version 2.0 auf die 3.0 umstellen, ohne dass die Gemeinden großen Aufwand haben, also so wenig wie möglich Aufwand sollte die Gemeinde haben. Und natürlich die Automatisierung von der Barrierefreiheit war ein sehr großes Thema. Das bedeutet natürlich, wie können wir den Gemeindebediensteten, die nicht das Fachwissen haben, trotzdem ein Content-Management-System anbieten, wo alle Kriterien erfüllt sind. Ein großes Hauptthema war natürlich auch für uns die Formulare, die im kommunalen Bereich eine große Rolle spielen. Diese sollten Styleguide-konform sein, aber auch der bestehende Online-Generator musste komplett überarbeitet werden, damit dieser auch Styleguide-konforme Online-Formulare generiert.

    Auch unser Online-Formularpool, den wir den Gemeinden zur Verfügung stellen, musste von uns bzw. von unseren externen Partner überarbeitet werden. Weitere Punkte waren natürlich auch das Design. Ein großer Eckpunkt war die Flexibilität. Natürlich war bisher das Problem mit einer alten Technologie auf Frame-Basis, dass die Systeme sehr starr waren und die Gemeinden wenig Flexibilität hatten aufgrund der Tatsache, dass wir uns auf eine Trennung von Inhalt und Design entschieden haben. Das bedeutet also XHTML mit CSS wurde Flexibilität erreicht, indem wir ein Baukastensystem aufgebaut haben. So sind eigentlich alle Inhalte in einzelnen Boxen definiert, wo diese platziert werden können, wie Sie wollen, aber jederzeit natürlich über einen Screenreader auch schön ausgelesen werden können, da es alle Versionen auch in einer Textvariante gibt bzw. auch eine Variante mit einer CSS mit hohem Kontrast. Und Ein weiterer Sache war natürlich, dass wir Designvorlagen erstellt haben, wo die Kontrastverhältnisse passen bzw. wir den Gemeinden so mehr Flexibilität und eine Grundlage bieten.

    Nächster Punkt waren die Endgeräte. Es musste geschaut werden, dass alle möglichen gängigen Browser funktionieren, aber auch mobile Endgeräte die Ausgabe der Webseiten barrierefrei zur Verfügung stellen. Natürlich war es auch sehr wichtig, dass es nicht nur auf einem PC funktionell war, sondern auch Mac und Linux. Wie bereits meine Vorredner gesagt haben, Web 2.0 ist natürlich auch eine Sache, die uns sehr wichtig war, daher haben wir ein Single-Sign-On in unserer Webseite zur Verfügung gestellt. Das bedeutet eigentlich, für alle Bürger gibt es so eine Art registrierten Bürger in der Gemeinde, wo er alle seine Dinge selbst eintragen kann und selbst warten kann, wie Veranstaltungen, Inserate, aber auch seinen Wirtschaftsbetrieb z.B. Beispiele wie von Web 2.0 waren auch natürlich ein registriertes Diskussionsforum, wo besser diskutiert werden konnte und nicht nur anonyme Beiträge, was von Anregungen von den Gemeinden gekommen ist, da Diskussionsforen so besser moderiert werden können. Aber auch Hinblick Umwelt haben wir auch eine Mitfahrbörse den Gemeinden zur Verfügung gestellt.

    Österreich, RIS-Kommunal ist das derzeit erfolgreichste Content-Management-System in Österreich. Welchen Beitrag liefert das RIS-Kommunal in Österreich? Derzeit sind fast 900 Gemeinden in ganz Österreich, die das RIS-Kommunal 3.0 bereits nutzen. Die stärksten Bundesländer sind Salzburg, mit 67 % aller Gemeinden in diesem Bundesland haben bereits eine barrierefreie Version, und können diese nutzen, oder auch Tirol mit 58%. Die nächsten Bundesländer sind z.B. Oberösterreich mit 52% und Niederösterreich mit 40. Insgesamt haben wir 45 Gemeinden, äh 45% aller Gemeinden in Österreich, und diese werden bis spätestens November 2009 auf die barrierefreie Version umsteigen.

    Was sind eigentlich die Erfolgsfaktoren von RIS-Kommunal? Wir können auf eine Erfahrung von über 10 Jahren zurückgreifen und mehr als 100 Mannjahre Entwicklung. Mehr als 1.200 Gemeinden nutzen bereits RIS-Kommunal. Wir arbeiten in direkter Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern in ganz Österreich, Italien und Deutschland, im speziellen ganz genau in Südtirol, wo wir bereits auch einen Marktanteil und barrierefreie Versionen von fast 90 % haben. Weiters wichtig für unsere Entwicklung war die Zusammenarbeit mit externen Partnern, wie z.B. dem Kommunalnet oder Tiscover, natürlich auch mit dem Bundeskanzleramt, den Gemeindebünden und als Technologielieferant Microsoft.

    RIS-Kommunal selbst basiert nicht auf einem Standard-Content-Management-System, sondern ist eine Eigenentwicklung. Dies war der Hintergrund dafür, da wir speziell für die Gemeindebedürfnisse ein Content-Management-System anpassen wollten, wo derzeit einfach kein Standard-Content-Management-System angepasst werden könnte, damit diese Anforderungen erfüllt werden. Ein wichtiger Erfolgsfaktor sind natürlich die laufenden Entwicklungen. Wir als RIS GmbH arbeiten mit unseren Vertriebspartnern sehr eng zusammen. Das bedeutet, wir haben mehrmals im Jahr so genannte Usergroups, wo wir uns zusammen setzen und alle Anregungen der Vertriebspartner bzw. die Gemeinden, die mit den Vertriebspartnern reden und dort die weiteren Eckpunkte und Ziele für die Zukunft setzen.

    Aber auch die direkte Kommunikation mit Gemeinden suchen wir als RIS, indem wir uns die Poweruser, wie z.B. einen Reinhard Haider aus Kremsmünster suchen und direkt mit ihm in Kontakt sind und dort mehrere Meetings im Jahr machen. Aber auch die Zusammenarbeit mit Universitäten und Fachschulen suchen wir, wo wir Projekte gemeinsam gestalten, um die Usability und Accessibility des RIS-Kommunal zu verbessern.

    Welche Highlights gibt’s nun in der RIS-Kommunal-Version 3.0? An erster Stelle war natürlich für uns wichtig, dass wir Barrierefreiheit schaffen. Und da haben wir die Konformitätsstufe AAA als höchstes Ziel gesetzt, und sind sehr nahe daran, diese auch dem Bürger und dem Redakteur zur Verfügung zu stellen, indem er im Redaktionssystem alle möglichen Skalierbarkeiten wie Layout, Schrift und Bilder zur Verfügung hat, aber auch die Automatisierung, da wir natürlich nicht ausgehen können, dass alle Gemeindebediensteten das Fachwissen haben. So haben wir geschaut, dass alle Automatisierungen, wie z.B. Alternativtexte zur Verfügung stellen, z.B. aber auch die Sprungpunkte automatisch vom System vergeben werden oder eine Sitemap automatisch generiert wird. Im Backend, im Redaktionssystem, haben wir auch versucht, Warnhinweise den Redakteuren zur Verfügung zu stellen, so genannte Validatoren in der Hinsicht, dass die Texte XHTML-konform sind, wenn diese in einem so genannten externen Editor eingefügt werden, aber auch die Linkprüfung und ähnliches wie Kontrastverhältnis oder fehlende Alternativtexte.

    Da war natürlich die große Herausforderung, da bereits viele Gemeinden ja ein RIS-Kommunal hatten, dass noch nicht barrierefrei war in der Version 2 und die Umstellung natürlich so einfach wie möglich gemacht werden sollte, daher haben wir so genannte WAI-Reports den Gemeinden zur Verfügung gestellt im Redaktionssystem. Diese waren die Überprüfungen, so genannte Validatoren für die Alternativtexte, aber auch für die Layout und Textierung.

    Wir haben geschaut, dass das System intelligenter wird, indem wir den Gemeinden so genannte Bildserver zur Verfügung stellen, wo kostenlose lizenzierte Bilder zur Verfügung stehen, die bereits Alternativtexte beinhalten bzw. auch, dass die Gemeinden eine bessere, besseres Archiv haben und einen Überblick über alle Bilder in der Gemeinde nutzen können bzw. auch die Bilder beim Bearbeiten direkt ins Content-Management-System übernehmen, übernommen werden konnten. Auch die Mehrsprachigkeit war ein großes Thema für uns, da wir nicht nur in Österreich tätig sind, sondern auch in den umliegenden Ländern, aber auch natürlich jeden, jeder österreichischen Gemeinde eine Mehrsprachigkeit zur Verfügung stellen. So haben wir derzeit eine Mehrsprachigkeit von bis zu sieben Sprachen pro Gemeinde im System vorhanden.

    Das System sollte natürlich auch jederzeit sehr informativ sein. In der Hinsicht Eckpunkte sind News, indem wir verschiedene neue Technologien wie einen RSS zur Verfügung stellen, aber auch die neue Kategorisierung der News, wo sich der Bürger eine bessere Usability erhofft.

    Weiters auch die Veranstaltungen in einer Art Kalenderform, wie sie überall zur Verfügung stehen, aber auch einen Newsletter oder die Integration von Tiscover-Informationen, aber auch ein aktuelles Wetter, dass den Gemeinden kostenlos zur Verfügung steht. Die Kommunikativität einer Website ist natürlich auch sehr wichtig und da sind die Punkte Web 2.0, wo wir ein Diskussionsforum, Inserate und eine Mitfahrbörse der Gemeinde zur Verfügung stellen, wo die Bürger untereinander diskutieren können oder Dienste zur Verfügung stellen können. Wir als RIS-Kommunal bieten exklusiv den Gemeinden eine Tiscover-Schnittstelle, sozusagen eine kostenlose Information, die in die Webseite eingebunden werden kann, wo alle Daten der Tiscover, das sind die touristischen Informationen, eingebunden werden können, wie Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten, alle Gastronomiebetriebe, Unterkünfte, aber auch eine Online-Buchung ist möglich.

    Ein großes Thema für die Zukunft ist für uns, dass wir natürlich auch innovativ sind. Daher sind wir dabei, ein Gemeinde-TV zur Verfügung stellen, eine Plattform, wo alle Gemeinden sich medial präsentieren können. Hier ist natürlich ein großes Thema natürlich auch die Barrierefreiheit und wo wir auch sehr zusammen, in großer Zusammenarbeit mit den Universitäten sind. Aber auch eine digitale Amtstafel ist sehr wichtig und bietet viele Informationen den Gemeindebürgern in der Gemeinde.

    Es ist auch ein sehr intuitives Content-Management-System, indem die Bedienung sehr einfach gehalten ist und optimiert auf die Gemeindebediensteten, indem wir sehr stark und eng mit den Gemeinden und Vertriebspartnern zusammenarbeiten. Sehr wichtig für uns war natürlich auch die Vernetzung, Vernetzung in derer Hinsicht, dass wir Gemeinden die Möglichkeit bieten, ihre Nachbargemeinden einzubinden in den Bereichen Inserate, Veranstaltungen und Mitfahrbörse und somit den Bürgern mehr Informationen bieten und ein besseres Bürger-Service, aber auch Regionen zusammenschließen können und einen gemeinsamen Auftritt bieten. Aber auch interne Verbesserungen, indem wir jeder Gemeinde ein so genanntes Intranet zur Verfügung stellen, wo die Gemeinde auch gemeindeübergreifend arbeiten kann.

    Und die Kostenersparnis ist natürlich ein großes Thema in den Gemeinden. Daher haben wir geschaut, dass wir so viele wie mögliche kostenlose Informationen den Gemeinden zur Verfügung stellen. Da arbeiten wir sehr stark mit dem Bundeskanzleramt zusammen im Thema Lebenslagen. Wir integrieren über die Content-Syndizierung insgesamt elf Lebenslagen der Help-GV in unser System, wo die Gemeinde selbst nichts tun muss, außer diese Inhalte einfach einbinden und somit haben sie mehr als 600 Seiten aktuelle Informationen über elf Lebenslagen wie z.B. KFZ, Umzug, Heirat und Ähnliches. Auch die Tourismusinformationen werden den Gemeinden kostenlos zur Verfügung gestellt. Weiters war es für uns auch sehr wichtig, dass wir kostenlose Anwendungen den Gemeinden zur Verfügung stellen in der Hinsicht, wie z.B. in einem WYSIWYG-Editor, damit die Kosten für externe Programme reduziert werden können und somit unser Content-Management-System barrierefreie XHTML-Codes generieren können, ohne Programmierkenntnisse der Redakteure. Und natürlich die laufende Erweiterung ist in unserem Produkt integriert.

    Die moderne Weise war natürlich für uns auch ein Thema. Das bedeutet in derer Hinsicht, dass wir wirklich schauen wollten, dass wir Stand der Technologie den Gemeinden ein Content-Management-System zur Verfügung stellen, indem wir individuelle Designs zur Verfügung stellen möchten, Designvorlagen, damit die Gemeinde eine Basis hat, wo sie diese dann anpassen kann, aber auch die aktuellen Technologien wie ein RSS oder eine Videogalerie. Und das System, das soll natürlich umfassend sein, also in derer Hinsicht, dass das Bürgerservice vordefinierte Inhalte hat wie Zuständigkeiten, einen Zuständigkeitenpool, Gemeindezeitungen und Ähnliches. Die Lebenslagen habe ich bereits vorher schon erwähnt, dass wir die Integration der Help-GV zur Verfügung stellen, wo aber auch die Gemeinde auch jederzeit die Möglichkeit hat, selbst Lebenslagen zu definieren, und der Bereich Formulare, wo wir immer schauen, dass wir Styleguide-konforme Formulare im On- und Offlinebereich zur Verfügung stellen.

    Hier sehen Sie ein paar Beispiele von Gemeinden, links oben sehen Sie Kremsmünster, rechts oben ist Krems und unten ist eine südtiroler Gemeinde Naturns. Sie können hier sehr schön sehen, dass das Design unterschiedlich ist und alle basieren auf dem gleichen Content-Management-System, nur das CSS, also das Layout ist anders.

    Wir bieten nicht nur das RIS-Kommunal an, sondern auch eine RIS-Shell. Das bedeutet, alle RIS-Kommunal-Gemeinden können sich zusammenschließen zu einem Regionalportal. Dieses Regionalportal ist, wie das RIS-Kommunal, auch barrierefrei und bietet ein Content-Management-System nach der gleichen Art wie das RIS-Kommunal an. So erleichtern wir den Gemeinden sich gemeinsam zu präsentieren und dort gemeinsam Informationen wie die touristischen Inhalte, wirtschaftliche Betriebe und Ähnliches anzubieten ohne eine Doppelwartung. Es können auch alle Veranstaltungen und News bzw. Inserate hochkumuliert werden, und bietet den Synergieeffekt, dass wirklich über eine Dachseite einen gemeinsamen Auftritt der Region möglich ist.

    Wenn noch irgendwelche Fragen sind, können Sie mir jederzeit eine Email schicken bzw. auch auf der Webseite www.ris.at bzw. www.riskommunal.at mehrere Informationen nachlesen.

    Danke für Ihre Aufmerksamkeit! [Applaus]

    Moderation Klaus Miesenberger

    Herzlichsten Dank! Ich hoffe, wir haben auch jetzt noch die Gelegenheit, direkt, nicht virtuell Fragen zu stellen. Gibt es Fragen im Publikum zu RIS-Kommunal, zum Vortrag?

    Bitte?

    Beiträge aus dem Publikum:
    Frage:

    Wie viel ist das 3.0 teurer als das 2.0?

    Michael Kölbl:
    Es gibt eine Upgrade-Gebühr für die Version 3 und die laufenden Kosten werden etwas angehoben, aber es ist nicht erheblich, da man mehr Zusatzanwendungen bekommt wie einen Bildserver und Ähnliches.

    Also von dem her, wir haben nicht geschaut, dass wir jetzt die Kosten in die Höhe treiben, sondern wollten wirklich ein neues System den Gemeinden zur Verfügung stellen. Es ist auch wirklich so, wir haben geschaut, dass die Gemeinde nicht vom einen auf den anderen Tag umstellen muss, sondern sie hat jederzeit die Möglichkeit einen Parallelbetrieb, das bedeutet, sie kann im Hintergrund die neue Version aufbereiten und erst dann, wenn sie fertig ist, diese online schalten.

    Frage:
    Sie haben da vorgestellt sieben verschiedene Sprachen. Wie sieht es innerhalb dieser verschiedenen Sprachversionen aus mit der automatischen Auszeichnung fremder Sprachen?
    Michael Kölbl:
    O.k., wie bereits erwähnt, haben wir einen Editor integriert, der die Sprachauszeichnung zur Verfügung stellt, also wirklich einen Editor, wo der Redakteur wirklich nur das Wort anklicken muss und die zusätzlichen Informationen, Möglichkeiten hat, wie einen Anker setzen, Sprachkennzeichnung, aber auch bei den Bildern den Alternativtext und den Longtext jederzeit zu integrieren.
    Frage:
    Also das ist nicht automatisiert?
    Michael Kölbl:
    Die Sprachauszeichnung? Teilweise. Wo es möglich ist, ja, aber grundsätzlich kann der Redakteur selbst auch die ganzen Dinge machen.
    Frage:
    Ich möchte auch noch gern’ was fragen. Ihr System mit dem Editor, vielleicht ist das möglich auch in Zukunft, dass man Gebärdensprachvideos einblendet, also z.B., wenn es einen Text gibt sozusagen, dass der Text in Gebärdensprache übertragen wird? Ist das eine Möglichkeit? Funktioniert das mit dem CMS-System?
    Michael Kölbl:
    Ist derzeit nicht möglich, ist aber eines unserer Punkte, dass wir in Zukunft auch Gebärdensprachevideos zur Verfügung stellen wollen, in dem Hinblick, da wir auch das Gemeinde-TV zur Verfügung stellen wollen, wo wir das in textueller Version, aber auch in Gebärdensprache zur Verfügung stellen.

    Tags:

Der A-Tag ’08 ist eine Veranstaltung von accessible media und dem BMGFJ